Donnerstag, 18. August, 20 Uhr


Eine Annherung an S. Corinna Bille (19121979)

On crit quelque fois pour ne pas mourir


Berner GenerationenHaus, Bahnhofplatz 2
20 Uhr, 1. Teil: S. Corinna Bille
21 Uhr, 2. Teil: Ilma Rakusa
Eintritt: CHF 20. fr beide Teile

ber Nacht beschloss ich, Schriftstellerin zu werden, erinnert sich Corinna Bille in ihrem Essay Pourquoi jcris sie war 16 Jahre alt und hatte eben John Dos Passos Roman Manhattan Transfer gelesen. Stphanie so ihr Taufname verfolgte ihr Ziel konsequent. Schreiben wurde zum Mittel, die Vernderungen des Tals, der Menschen, die Entwicklungen und die damit zusammenhngenden Zerstrungen festzuhalten. Corinna Bille wurde eine Meisterin der Kurzgeschichte, auf knappstem Raum bannte sie, was sie sah und erlebte, auf Papier.
S. Corinna Bille wurde am 29. August 1912 als Tochter des Walliser Malers Edmond Bille und seiner zweiten Frau Catherine Tapperel geboren. Mit dreissig begegnete sie dem Schriftsteller Maurice Chappaz. Eine lebenslange Liebe begann, eine Freundschaft und Gemeinschaft, getragen von der Leidenschaft fr die Literatur ebenso wie fr das Wallis. Corinna Bille gehrt zu den bedeutendsten (West-)Schweizer Autorinnen des 20. Jahrhunderts. Mit ihren zweifelnden, sich verndernden, mit sich ringenden Figuren hat sie einen einzigartigen literarischen Kosmos erschaffen.

Die Lektorin und Literaturvermittlerin Liliane Studer stellt Corinna Bille und ihr Werk vor, die Texte werden von Schauspieler Andri Schenardi gelesen.



Foto: Limmat Verlag